Wissenswertes

TraubensaalTraubensaal
Weinlaub, Trauben und Ranken sind die Elemente des Traubensaals. In leichter, fast schwereloser Art bilden die schmiedeeisernen Arbeiten die Schönheit und Anmut der Weinreben nach.

Entworfen wurde dieses Meisterwerk des Jugendstils vom Berliner Architekten Bruno Möhring. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris fungierte der Saal als repräsentativer Ausstellungssaal für deutsche Spitzenweine.

Franz und Florian Kupferberg erwarben nach Beendigung der Weltausstellung diesen Pavillon und ließen ihn originalgetreu in Mainz wieder aufbauen.

Pionier der Werbung
Ein Spaziergang durch die Wünsche und Träume unseres Jahrhunderts – das ist die Ausstellung von über 100 Jahren Werbegeschichte für Kupferberg Gold.

Die Sektkellerei Kupferberg erkannte schon im letzten Jahrhundert, als eine der ersten in Deutschland, den Nutzen und die Wirkung der „Reklamekunst“.

Die Sammlung aus Plakaten, künstlerischen Graphiken, Postkarten, Menükarten, beweglicher Lichtreklame oder frühen Werbefilmen beweist, dass die Werbung schon in ihren Anfängen auf vielfältige Art und Weise die Menschen erreichte.

Historische Werbeplakate

 

Die Sektgläsersammlung
Die weltweit größte Sammlung von Sekt- und Champagnergläsern befindet sich in der Sektkellerei Kupferberg in Mainz. Vom venezianischen „cristallo“ aus der Zeit der Renaissance bis zum hochmodernen und extravaganten Designerstück sehen Besucher ein funkelndes Stück Kulturgeschichte.

Über 500 der typischen Gläser aus vielen Epochen und Ländern ergeben ein beeindruckendes Bild von Kreativität und Geschick der Glaskünstler.

Moderne Gläser
Garantiert keine Stacheln beim Sektgenuss hinterlässt dieses witzig-freche Sektglas mit dem Namen „Cactus Sun“. Die französische Traditionsfirma Daum riskierte 1990 damit etwas Neues.

Aus dem hohen Norden kommt nicht nur Unmögliches. Beste Designtradition beweisen die skandinavischen Glaskünstler. Die schwedische Firma Boda-Nova entwarf dieses elegante Glas, das die Firma Kupferberg für ihr 150-jähriges Jubiläum im Jahre 2000 auswählte.

Wie eng Wein und Sekt zusammengehören können, zeigt dieses Kombinationsglas der Firma Venini aus Murano aus dem Jahre 1996. Einfach umdrehen und genießen, was man gerade will.
Um eine vergrösserte Darstellung zu erhalten, klicken Sie bitte in die jeweilige Abbildung.
Mit etwa 30 cm Höhe ist dieses Glas etwas für „Spitzengenuss“. „Flutissimo“ nannte die berühmte französische Firma Baccarat diese extrem hohe Flöte, die sie im Jahre 1997 für den Sekt empfahl.

Historische Kelleranlagen
Prachtexemplare der Küferkunst beherbergt der historische Fasskeller der Sektkellerei Kupferberg. In prunkvoll verzierten Fässern lagert auch heute noch Wein, aus dem später das perlende Getränk des Hauses entsteht.

Tief hinab muss man steigen, wenn man in die alten Gärkeller gelangen will, die zum großen Teil noch aus dem Mittelalter stammen. In langen Reihen lagern dort Sektflaschen bis zur Reife.

Bis in die Zeit der Römer führen Funde, die in den unterirdischen Gewölben entdeckt wurden. Die heute im Museum des Hauses ausgestellten Weinamphoren, Krüge und Trinkschalen sind vor etwa 2000 Jahren entstanden.

Historische Fässer
„Event-marketing“ nennt man heute, was Kupferberg bereits im Jahre 1894 praktizierte. Anlässlich des großen Bundeschützenfestes ließ man ein prächtiges „Schützenfass“ für den Festzug bauen und dekorieren.

Ein Fassriegel aus dem Jahre 1730 ziert ein sehr altes 14.000 Liter-Fass. Die Figuren im rechten Fass sind noch in der Originalbemalung erhalten.

Im Jahre 2000 jährt sich das Geburtsjahr von Johannes Gutenberg zum 600. Mal. Schon vor hundert Jahren feierte die Stadt Mainz den 500. Geburtstag ihres größten Sohns. In der Sektkellerei Kupferberg entstand zur Erinnerung dieses prachtvoll geschnitzte Eichenholzfaß.

Bismarck Keller
Dunkelheit, hohe Luftfeuchtigkeit und gleichbleibend kühle Temperaturen zwischen 10 und 15° Celsius – das sind die Faktoren, die aus einem einfachen Keller einen guten Weinkeller machen.

Lagern darin größere Mengen Wein oder Sekt, so siedelt sich an den Wänden auch ein sichtbares Zeichen für den klimatisch perfekten Weinkeller an: Der schwarze Kellerpilz „cladosporium cellare“.

Schon viele hundert Jahre alt sind die tiefen Gewölbe in der Sektkellerei Kupferberg. Von einem Kloster im Spätmittelalter einmal angelegt, dienten sie wahrscheinlich damals schon der Weinlagerung.

Römische Funde
Vier Jahrhunderte lang war Mogontiacum (Mainz) ein bedeutendes Zentrum römischer Macht im Norden Europas.

An herausragender Stelle, auf einem Hügel mit weitem Blick in das Umland, errichteten ankommende römische Soldaten im Jahre
12 v.Chr. ein Lager (castrum) für zwei Legionen. Noch heute heißt dieses Gebiet, auf dem sich heute die Sektkellerei Kupferberg befindet, „Kästrich“.

Spuren der Römer wurden bei Grabungsarbeiten auf dem Gelände und in den Kupferberg-Kellern entdeckt. Die heute im Museum des Hauses ausgestellten Weinamphoren, Krüge und Trinkschalen sind vor etwa 2000 Jahren entstanden.